Die Wirbelsäule besteht aus einzelnen Knochen, sogenannten Wirbeln. Diese Knochen werden durch Bänder, die ziemlich unelastisch sind, aber trotzdem eine gewisse Beweglichkeit der Wirbelgelenke erlauben, miteinander verbunden.

Die Wirbelsäule bildet den Rahmen für die Muskeln, die durch Sehnen an den Knochen befestigt sind. Diese Muskeln arbeiten paarweise. Einer zieht sich zusammen und beugt das Gelenk, während sich der andere Muskel dehnt und sich so verlängert.

Verkrampft sich einer der Muskeln (in der Regel in der Nähe der Sehne), kommt es zur Verkürzung dieses Muskels, dies bewirkt einen verstärkten Druck entlang der Sehne und schränkt die Bewegung der Knochen/des Gelenkes ein. Um dies zu kompensieren muss sich der zugehörige muskuläre Gegenspieler verlängern. Dies wiederum führt zu beidseitiger Belastung des Gelenks. Subluxationen gehen deshalb oft mit Schmerzen und Steifigkeit einher.

Die Wirbelsäule umgibt das Rückenmark, welches die Informationen aus dem Gehirn zu allen Organen des Körpers, einschliesslich der Muskeln sendet. Dies geschieht über periphere Nerven, die zwischen den Wirbelgelenken austreten.

Subluxationen können zu Verengung der Austrittstellen führen, die die Weiterleitung der Nervenimpulse an den Körper dämpfen und somit einen Einfluss auf die Körperfunktionen nehmen. Das kann zu einer Störung von Koordination und Bewegung führen, sowie die Funktion der inneren Organe beeinflussen.

Für eine optimale Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist es deshalb wichtig, dass die Gelenke in ihrem natürlichen Bewegungsradius volle Beweglichkeit aufweisen.

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